(nach RdErl. D. MK v. 15.03.2012)

Grundsätzliche Vorgaben :
 

-          die Erteilung des Pflichtunterricht gem. der Stundentafel ist zu gewährleisten   

-          (erforderlichenfalls auch klassen- und jahrgangsübergreifend)

-          die Organisation von Vertretung bzw. Vertretungs-Aufsicht hat Vorrang vor                        der Zusammenlegung bzw. Aufteilung von Klassen.

-          der Einsatz von Vertretungslehrkräften  bzw. Pädagogischen Mitarbeitern/Innen               erfolgt so frühzeitig wie möglich.

-          bei Mehrarbeit einer Teilzeitlehrkraft erfolgt grundsätzlich Zeitausgleich.

-          beim Einsatz von PMs verbleibt die Verantwortung für den Unterricht in der                       Hand einer Lehrkraft 

Organisatorische Vorgaben :

Bei kurzfristigen Ausfällen: innerschulische Maßnahmen

-          Einsatz von PMs zur Vertretungsaufsicht

-          Vertretungskräfte und PMs werden wechselnd in den Parallelklassen                                eingesetzt (gleichmäßige Versorgung mit Lehrerstunden!)

-          Umlegung von unterrichtsergänzenden Angeboten (z.B. Förderunterricht)                          zu Klassen-Unterrichts-Stunden

-          Mehrarbeit von an der Schule beschäftigten Teilzeitkräften                                                (bis zu 4 Stunden/Woche)

-          Einsatz von LehreranwärterInnen im Rahmen von Nebentätigkeit                                       (freiwilliger Einsatz).

-          Aufteilung einer Klasse.

-          Zusammenlegung von Klassen. 

Bei längerfristigen Ausfällen: schulübergreifende Möglichkeiten

-          Anforderung und Einsatz einer Abordnungslehrkraft von benachbarten                             allgemeinbildenden Schulen (alle Schulformen), Schulleitung beantragt dies                      bei der Landesschulbehörde 

-          Voraussetzung ist eine begründete Prognose der Schulleitung, dass der                           befristete Ausfall der Lehrkraft als längerfristig anzusehen ist

          (keine Mindestdauer für den Ausfall).

-          Erst wenn alle innerschulischen und schulübergreifenden                                                  Möglichkeiten ausgeschöpft sind, besteht die Möglichkeit, für die Dauer eines                  konkreten Vertretungsfalls eine Vertretungslehrkraft einzustellen.

 

Inhaltliche Organisation

-          jede Vertretung bekommt Hinweise für den Vertretungsunterricht

-          zur Orientierung fertigt die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer                                           einen Sitzplan bzw. Namenpins an

-          Die Eintragungen im Klassenbuch werden so gestaltet, dass der Inhalt                             jeder Unterrichtsstunde deutlich nachvollziehbar (Thema, Buchseite, Aufgaben)                ist und als Hinweis für die Weiterarbeit gilt 

Voraussehbarer / planbarer Vertretungsbedarf:

-          Klassenlehrer/in bzw. Fachlehrer/in bereitet den Unterricht vor 

Kurzfristiger/ unvorhersehbarer Vertretungsbedarf:

-          (wenn möglich) Klassenlehrer/in bzw. Fachlehrer/in gibt telefonisch /schriftlich/                  (Fax)/ per mail,... konkrete Hinweise zur Weiterarbeit.

-          Beim Einsatz von PMs bereiten die Lehrkräfte der Parallelklassen dann                             den Vertretungsunterricht vor. 

Vertretungsbedarf ohne Hinweise für die Weiterarbeit:

-          Klassenlehrer/innen bzw. Fachlehrer/innen der Parallelklassen                                          bereiten den Unterricht vor, weisen ggf. die PMs ein.